Cost-per-Visit (CPV)

Was ist Cost Per Visit (CPV) und warum ist diese Kennzahl so wichtig?

Was bedeutet Cost Per Visit (CPV), wie wird diese Kennzahl berechnet und warum spielt sie eine wichtige Rolle im Online-Marketing? In diesem Artikel erklären wir CPV verständlich, zeigen praxisnahe Beispiele und erklären, wie Unternehmen diese Kennzahl nutzen können, um ihre Marketingausgaben gezielt zu optimieren.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Cost Per Visit (CPV)?

Cost Per Visit (CPV) ist eine Marketing-Kennzahl, die angibt, wie viel Geld ein Unternehmen ausgibt, um einen einzelnen Besuch auf der eigenen Website oder an einem physischen Standort zu erzielen.

Vereinfacht gesagt beantwortet CPV die Frage: Wie viel kostet mich ein Besucher?

Die Kennzahl wird vor allem zur Analyse von digitalen Pay-per-Click-Kampagnen (PPC) genutzt, kann aber auch bei Kampagnen eingesetzt werden, die auf Ladenbesuche oder Termine abzielen.

Wann wird Cost Per Visit verwendet?

Cost Per Visit wird häufig in leistungsorientierten Marketing-Szenarien eingesetzt, zum Beispiel bei:

  • Suchmaschinenwerbung (z. B. Google Ads)
  • Social-Media-Werbung
  • Lokalen Kampagnen zur Steigerung von Ladenbesuchen
  • Vergleichen verschiedener Marketingkanäle

CPV hilft dabei zu beurteilen, wie effizient ein Marketingbudget eingesetzt wird, um Traffic zu generieren.

Was sagt Cost Per Visit aus?

Der Cost Per Visit zeigt nicht nur, wie teuer Traffic ist, sondern liefert auch wichtige Hinweise auf die Qualität dieses Traffics – vor allem in Kombination mit weiteren Kennzahlen.

Gemeinsam mit CPV werden häufig folgende Werte analysiert:

  • Absprungrate
  • Aufgerufene Seiten pro Besuch
  • Durchschnittlicher Umsatz pro Kunde
  • Customer Lifetime Value
  • Conversion-Rate

So lässt sich besser einschätzen, ob sich die Investitionen langfristig lohnen.

Wie wird Cost Per Visit berechnet?

Die Berechnung von CPV ist einfach:

Gesamte Marketingkosten ÷ Anzahl der Besuche = Cost Per Visit

Die Berechnung kann sich entweder auf einzelne Kampagnen oder auf alle Marketingmaßnahmen zusammen beziehen.

Beispiele für CPV-Berechnungen

Beispiel 1: Bezahlte Werbung

Ein Unternehmen gibt in einer Woche 450 US-Dollar für Online-Werbung aus und erhält dadurch 125 Website-Besuche.

450 ÷ 125 = 3,60 US-Dollar CPV

Jeder Besuch kostet also 3,60 US-Dollar.

Beispiel 2: Gesamtes Marketingbudget

Nun werden alle Marketingkosten berücksichtigt:

  • Werbeanzeigen: 450 US-Dollar
  • Internes Marketingteam: 300 US-Dollar
  • Freelancer: 260 US-Dollar
  • Marketing-Software: 35 US-Dollar

Gesamtkosten: 1.045 US-Dollar

Bei 800 Besuchen pro Woche ergibt sich:

1.045 ÷ 800 = 1,30 US-Dollar CPV

Diese Perspektive zeigt die tatsächlichen Kosten pro Besuch über alle Kanäle hinweg.

Warum ist Cost Per Visit wichtig?

Jeder Website-Besuch verursacht Kosten – auch organischer Traffic erfordert Zeit, Tools und Know-how. CPV hilft dabei zu bewerten, ob sich diese Investitionen auszahlen.

Cost Per Visit ist wichtig, weil:

  • die Effizienz von Werbekampagnen sichtbar wird
  • teure oder ineffektive Kanäle erkannt werden
  • Marketingbudgets gezielter eingesetzt werden können
  • Traffic-Kosten mit Umsatzzielen verknüpft werden

Ein niedriger CPV allein reicht jedoch nicht aus – entscheidend ist, ob Besuche auch zu Leads oder Verkäufen führen.

Wie lässt sich der Cost Per Visit verbessern?

Ein niedrigerer CPV entsteht nicht zwangsläufig durch geringere Ausgaben, sondern durch bessere Performance. Möglich ist das zum Beispiel durch:

  • bessere Zielgruppenansprache
  • relevantere Anzeigen und Keywords
  • optimierte Landingpages
  • geringere Absprungraten
  • Fokus auf qualitativ hochwertigen Traffic

Tools wie rankingCoach unterstützen kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Sichtbarkeit zu verbessern und effizienteren Traffic zu generieren – was sich positiv auf den CPV auswirken kann.

CPV im Vergleich zu anderen Kennzahlen

Cost Per Visit wird häufig gemeinsam mit anderen Marketing-Kennzahlen betrachtet:

  • CPC (Cost Per Click): Kosten pro Anzeigenklick
  • CPA (Cost Per Acquisition): Kosten pro Conversion
  • ROAS (Return on Ad Spend): Verhältnis von Umsatz zu Werbekosten

CPV liegt früh im Marketing-Funnel und hilft dabei, Probleme zu erkennen, bevor es zu Conversions kommt.

Das Wichtigste zum Schluss

Cost Per Visit ist eine aussagekräftige Kennzahl, um zu verstehen, wie effizient Marketingmaßnahmen Traffic erzeugen. Wer CPV regelmäßig berechnet und analysiert, kann bessere Entscheidungen treffen und Marketingbudgets gezielt optimieren.

In Kombination mit Engagement- und Conversion-Daten wird CPV zu einem wertvollen Werkzeug für nachhaltigen Marketingerfolg.

Häufige Fragen zu Cost Per Visit

Ist Cost Per Visit dasselbe wie Cost Per Click?

Nein. CPC misst nur Klickkosten, CPV kann alle Marketingkosten berücksichtigen.

Ist ein niedriger CPV immer gut?

Nur, wenn die Besuche auch qualitativ hochwertig sind und zu Conversions führen.

Kann CPV auch für Offline-Kampagnen genutzt werden?

Ja, zum Beispiel zur Bewertung von Ladenbesuchen oder Terminen.

Wie oft sollte man CPV berechnen?

Regelmäßig – etwa wöchentlich oder monatlich.

Ist CPV für kleine Unternehmen sinnvoll?

Ja, gerade bei begrenzten Budgets hilft CPV, Ausgaben besser zu steuern.

Welche Kennzahl ist wichtiger als CPV?

Conversions sind entscheidend, CPV hilft jedoch, Probleme frühzeitig zu erkennen.