Was bedeutet Cost Per Visit (CPV), wie wird diese Kennzahl berechnet und warum spielt sie eine wichtige Rolle im Online-Marketing? In diesem Artikel erklären wir CPV verständlich, zeigen praxisnahe Beispiele und erklären, wie Unternehmen diese Kennzahl nutzen können, um ihre Marketingausgaben gezielt zu optimieren.
Cost Per Visit (CPV) ist eine Marketing-Kennzahl, die angibt, wie viel Geld ein Unternehmen ausgibt, um einen einzelnen Besuch auf der eigenen Website oder an einem physischen Standort zu erzielen.
Vereinfacht gesagt beantwortet CPV die Frage: Wie viel kostet mich ein Besucher?
Die Kennzahl wird vor allem zur Analyse von digitalen Pay-per-Click-Kampagnen (PPC) genutzt, kann aber auch bei Kampagnen eingesetzt werden, die auf Ladenbesuche oder Termine abzielen.
Cost Per Visit wird häufig in leistungsorientierten Marketing-Szenarien eingesetzt, zum Beispiel bei:
CPV hilft dabei zu beurteilen, wie effizient ein Marketingbudget eingesetzt wird, um Traffic zu generieren.
Der Cost Per Visit zeigt nicht nur, wie teuer Traffic ist, sondern liefert auch wichtige Hinweise auf die Qualität dieses Traffics – vor allem in Kombination mit weiteren Kennzahlen.
Gemeinsam mit CPV werden häufig folgende Werte analysiert:
So lässt sich besser einschätzen, ob sich die Investitionen langfristig lohnen.
Die Berechnung von CPV ist einfach:
Gesamte Marketingkosten ÷ Anzahl der Besuche = Cost Per Visit
Die Berechnung kann sich entweder auf einzelne Kampagnen oder auf alle Marketingmaßnahmen zusammen beziehen.
Ein Unternehmen gibt in einer Woche 450 US-Dollar für Online-Werbung aus und erhält dadurch 125 Website-Besuche.
450 ÷ 125 = 3,60 US-Dollar CPV
Jeder Besuch kostet also 3,60 US-Dollar.
Nun werden alle Marketingkosten berücksichtigt:
Gesamtkosten: 1.045 US-Dollar
Bei 800 Besuchen pro Woche ergibt sich:
1.045 ÷ 800 = 1,30 US-Dollar CPV
Diese Perspektive zeigt die tatsächlichen Kosten pro Besuch über alle Kanäle hinweg.
Jeder Website-Besuch verursacht Kosten – auch organischer Traffic erfordert Zeit, Tools und Know-how. CPV hilft dabei zu bewerten, ob sich diese Investitionen auszahlen.
Cost Per Visit ist wichtig, weil:
Ein niedriger CPV allein reicht jedoch nicht aus – entscheidend ist, ob Besuche auch zu Leads oder Verkäufen führen.
Ein niedrigerer CPV entsteht nicht zwangsläufig durch geringere Ausgaben, sondern durch bessere Performance. Möglich ist das zum Beispiel durch:
Tools wie rankingCoach unterstützen kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Sichtbarkeit zu verbessern und effizienteren Traffic zu generieren – was sich positiv auf den CPV auswirken kann.
Cost Per Visit wird häufig gemeinsam mit anderen Marketing-Kennzahlen betrachtet:
CPV liegt früh im Marketing-Funnel und hilft dabei, Probleme zu erkennen, bevor es zu Conversions kommt.
Cost Per Visit ist eine aussagekräftige Kennzahl, um zu verstehen, wie effizient Marketingmaßnahmen Traffic erzeugen. Wer CPV regelmäßig berechnet und analysiert, kann bessere Entscheidungen treffen und Marketingbudgets gezielt optimieren.
In Kombination mit Engagement- und Conversion-Daten wird CPV zu einem wertvollen Werkzeug für nachhaltigen Marketingerfolg.
Nein. CPC misst nur Klickkosten, CPV kann alle Marketingkosten berücksichtigen.
Nur, wenn die Besuche auch qualitativ hochwertig sind und zu Conversions führen.
Ja, zum Beispiel zur Bewertung von Ladenbesuchen oder Terminen.
Regelmäßig – etwa wöchentlich oder monatlich.
Ja, gerade bei begrenzten Budgets hilft CPV, Ausgaben besser zu steuern.
Conversions sind entscheidend, CPV hilft jedoch, Probleme frühzeitig zu erkennen.